Der Besuch begann um 08:00 Uhr mit einer Teilnahme am Format "Wahrnehmen und Gestalten", bei dem die Gäste zentrale Aspekte des pädagogischen Konzepts erfahren konnten: die gestaltpädagogisch aufgebauten Übungen aus "Wahrnehmen und Gestalten", den Schwerpunkt der ästhetisch-kulturellen Bildung sowie die Bedeutung eigener Erfahrungen, die anschließend durch Reflexion als Erkenntnisprozesse fruchtbar gemacht werden.
Nach einem gemeinsamen Check-In mit der Semestergruppe E 25.A wurden die walisischen Gäste direkt mit den Studierenden aktiv: Ohne Worte legten sie mit den Studierenden Muster aus Materialien der Remida. Die Erfahrungen beim Musterlegen wurden in der anschließenden Reflexion auf den aktuellen Lernbaustein bezogen: "Sich im Team weiterentwickeln und Synergien eröffnen." Welche Kompetenzen wurden durch diese Übung gestärkt? Inwiefern sind diese für die Zusammenarbeit im Team relevant? Und wie wird Olaf-Axel Burows Aussage erfahrbar "Kreativität gibt es nur im Plural"?
Bei der anschließenden Führung entdeckten die Besuchenden die besonderen Räumlichkeiten der Fröbel Akademie und erfuhren mehr über das pädagogische Raumkonzept, die flexibel nutzbaren Bereiche, die den Studierenden vielfältige Lernmöglichkeiten und situativ zonierbare Flächen bieten.
Im Austausch über die Bildungssysteme beider Länder wurde schnell klar, was Wales und Deutschland verbindet: Die Überzeugung, dass frühe Bildung entscheidend für den gesamten Bildungsweg ist. Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste vom ruhigen und inspirierenden Lernklima, einer gelebten Kultur des Zuhörens, der Integration positiver Psychologie in den Alltag sowie den beziehungsdidaktisch orientierten Bildungs- und Lernformaten.
Der Tag bot nicht nur wertvolle Einblicke für die Besuchenden, sondern bereicherte auch die Akademie durch neue internationale Perspektiven auf pädagogische Arbeit.