„La Libertá": E 25.A entfaltet einen Raum der hundert Sprachen

Neue Semestergruppe der Fröbel Akademie Berlin lädt zum gemeinsamen Erleben der „hundert Sprachen"

Am 17. Oktober 2025 schuf die Semestergruppe E25.A der Fröbel Akademie Berlin einen besonderen Erlebnisraum für ihre Gäste. Zum Abschluss ihrer ersten Lernsituation gestalteten die Studierenden einen inspirierenden Nachmittag unter dem Motto „Heute für morgen lernen". Ihr Ziel: Die für sie bedeutsamen Inhalte für alle Anwesenden erlebbar zu machen. Entstanden ist eine Veranstaltung, die vollständig im Zeichen der Reggio-Pädagogik und ihrem Grundprinzip „La Libertá" – der Freiheit – stand. Die Semestergruppe E25.A, in der 25 Studierende mit zwölf verschiedenen Sprachen und vielfältigen beruflichen Hintergründen zusammenkommen, brachte ihre individuellen Stärken und Potenziale ein. Dadurch entstand ein Ganzes, das weit mehr als die Summe seiner Teile verkörperte.

Was bereits beim Start des Fachschulstudiums als pädagogisches Leitmotiv eingeführt wurde – Kindern die Freiheit zu geben, ihre „hundert Sprachen" zu entfalten – wurde an diesem Nachmittag für alle Teilnehmenden unmittelbar erfahrbar. Lernbegleitungen aus der Praxis, Mitstudierende und Lernbegleitungen der Schule waren eingeladen, sich mit ihren individuellen Interessen, Stärken und Vorerfahrungen einzubringen. Ob beim gemeinsamen musikalischen Improvisieren, beim bildnerischen Gestalten oder bei der Bewegung im Raum: alle – ob mit oder ohne Vorkenntnisse – erhielten den Freiraum, sich einzubringen, Neues auszuprobieren und gemeinsam kreative Prozesse zu entwickeln.

Besonders beeindruckend war die Vielfalt an Angeboten zum ästhetisch-kulturellen Gestalten und der großzügige Raum, der dem gemeinsamen Experimentieren gewidmet wurde. Der Nachmittag entwickelte sich zu einem Ereignis gegenseitiger Inspiration und wechselseitiger Impulse: So improvisierten eine Gruppe musikalisch, während eine andere Gruppe gleichzeitig dazu in Bewegung ging. Diese fließende Interaktion ließ die Grenzen zwischen den verschiedenen Ausdrucksformen verschwimmen und erschuf einen Raum, in dem die Teilnehmenden unmittelbar erlebten, wie unterschiedliche „Sprachen" miteinander in Dialog treten können.

Der Nachmittag bot nicht nur ein bereicherndes Erlebnis, sondern lieferte konkrete Anregungen für die pädagogische Praxis. Die Studierenden demonstrierten anschaulich, wie sich die theoretischen Grundlagen der Reggio-Pädagogik in der praktischen Arbeit umsetzen lassen – eine Inspiration für alle, die in der frühkindlichen Bildung tätig sind.