Drei Jahre des Lernens, Fragens, Entdeckens und persönlichen Wachsens liegen vor den Studierenden – und damit eine spannende Zeit, in der sie nicht nur pädagogisches Wissen erwerben, sondern vor allem ihre eigene professionelle Haltung weiterentwickeln werden.
Lernen hat sich verändert – der Auftrag bleibt
Digitale Tafeln, Tablets, Künstliche Intelligenz und ein digitales Ausbildungsportfolio gehören an der Fröbel Akademie selbstverständlich zum Lernalltag.
Gerade in der praxisintegrierten Ausbildung, für die sich die Studierenden bewusst entschieden haben, wird Lernen unmittelbar mit der Praxis verbunden. Projektarbeit, Kreativität, die Gestaltung und Reflexion von Beziehungen zu Kindern sowie das gemeinsame Lösen beruflicher Herausforderungen prägen die Ausbildung.
Die Studierenden wurden eingeladen, ihren Lernraum an der Fröbel Akademie aktiv mitzugestalten – im Für- und Miteinander, mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen, Ideen und Perspektiven. Denn eine gute Ausbildung lebt nicht nur von dem, was vermittelt wird, sondern auch von dem, was Menschen miteinander teilen und voneinander lernen.
Vor ihnen liegt eine spannende Bildungsreise bei Fröbel – mit einem besonderen Auftrag: Zukunft mit und für Kinder zu gestalten.
„Ohren auf!“ – gemeinsam ankommen und den Fröbel-Spirit erleben
Ein besonderer Moment des Auftakts war der gemeinsame Blick auf den Fröbel-Imagefilm. Er stimmte die Studierenden auf das ein, was sie in den kommenden Jahren erwartet, und sorgte für einen gemeinsamen Spirit.
Denn das Fröbel-Jahresmotto lautet: „Ohren auf! Für Kinder.“
Was zunächst ganz einfach klingt, steckt voller Bedeutung.
Ohren auf – für die leisen Stimmen.
Ohren auf – für Fragen, die vielleicht zunächst ungewöhnlich erscheinen.
Ohren auf – für das, was Kinder sagen, aber auch für das, was sie noch nicht in Worte fassen können.
Und Ohren auf – für die vielen unterschiedlichen Sprachen, in denen Kinder sich ausdrücken.
Kinder stellen Fragen, die uns zum Nachdenken bringen. Sie sprechen über Freiheit und Regeln, über Unterschiede, Ängste und Unsicherheiten. Und sie beschäftigen sich ganz selbstverständlich mit der Frage, was es bedeutet, selbst denken zu dürfen.
Vielfalt ist ein Schatz
Die 56 Studierenden sind verschieden. Sie bringen unterschiedliche Geschichten, Erfahrungen, Sprachen und Perspektiven mit.
Diese Vielfalt ist kein Hindernis. Sie ist ein Schatz.
Die gemeinsame Ausbildungszeit bietet die Chance, einander kennenzulernen, voneinander zu lernen und sich von den Gedanken anderer überraschen zu lassen.
In den kommenden drei Jahren werden die Studierenden kindliches Verhalten theoretisch erklären, pädagogische Konzepte kennenlernen und ihr fachliches Wissen erweitern. Vielleicht noch wichtiger aber ist, dass sie lernen werden, die richtigen Fragen zu stellen.
Ankommen, begegnen, gemeinsam wachsen
Die ersten Kick-off-Tage boten deshalb viel Raum zum gegenseitigen Kennenlernen und Ankommen. Im Stehcafé mit Stadtplan kamen die Studierenden miteinander ins Gespräch, entdeckten Gemeinsamkeiten und Unterschiede und machten sich gemeinsam auf den Weg.
Bei Aktionen wie der „Pipeline“ waren Teamgeist, Kommunikation, Kreativität und gemeinsames Handeln gefragt. Spielerisch wurde dabei erfahrbar, was auch die kommenden drei Jahre prägen wird: Gemeinsam geht mehr.
So entstand Schritt für Schritt aus vielen einzelnen Menschen eine neue Gemeinschaft an der Fröbel Akademie.
Auf eine besondere Bildungsreise!
Drei Jahre liegen vor den neuen Studierenden. Drei Jahre voller Begegnungen, Herausforderungen, Erkenntnisse und gemeinsamer Erlebnisse.
Wir wünschen ihnen dafür offene Ohren und offene Herzen, Mut zum Fragen, Freude am Entdecken und die Bereitschaft, immer wieder neue Perspektiven einzunehmen.
Und vor allem wünschen wir ihnen den Blick für das, was Kinder uns sagen wollen.
Herzlich willkommen an der Fröbel Akademie!